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	<title>Radikale Demokratie</title>
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	<description>Darmstädter Arbeitskreis</description>
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		<title>Neuerscheinung: Unbedingte Demokratie &#8211; Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 05:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Herausgegeben von Reinhard Heil, M.A., PD Dr. Andreas Hetzel, Dirk Hommrich, M.A. 2011, 245 S., Broschiert, ISBN 978-3-8329-6238-8 Nomos-Verlag Die Politische Ideengeschichte stand lange Zeit unter der Vorherrschaft neukantianischer Ansätze. Die Klassiker wurden vor allem daraufhin befragt, wie sie das Politische in einem ihm selbst vorausgehenden Vernunft- und Wertehorizont zu begründen und dabei insbesondere die Souveränität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="ctl00_cpMainZone_pAbsatzBibData">Herausgegeben von Reinhard Heil, M.A., PD Dr. Andreas Hetzel, Dirk Hommrich, M.A.</p>
<p id="ctl00_cpMainZone_pAbsatzProductProperties">2011, 245 S., Broschiert,<br />
ISBN 978-3-8329-6238-8</p>
<p>Nomos-Verlag</p>
<div>
<p>Die Politische Ideengeschichte stand lange Zeit unter  der Vorherrschaft neukantianischer Ansätze. Die Klassiker wurden vor  allem daraufhin befragt, wie sie das Politische in einem ihm selbst  vorausgehenden Vernunft- und Wertehorizont zu begründen und dabei  insbesondere die Souveränität des Staates zu legitimieren vermögen. Die  Beiträge des Bandes stellen demgegenüber die Frage, inwiefern die  klassisch-neuzeitlichen Theorien des Politischen bereits Elemente eines  radikaldemokratischen Denkens vorwegnehmen, das den Fokus auf die  Selbstinstituierung einer Gesellschaft legt, die auf keine externen  Gründe zurückgeführt werden kann. Das Politische gilt dann als autonome,  sich nicht auf bestimmte Institutionen beschränkende Auseinandersetzung  um die jeweilige Gestalt einer Gesellschaft, die von keinem Punkt aus  überblickt und gesteuert werden kann. Konzepte wie <em>volontée générale, sensus communis</em>,  Gesellschaftsvertrag, Konflikt, Staat, Demokratie, Revolution und  Gewaltenteilung werden im Sinne einer „rettenden Kritik“ neu angeeignet  und gegen die Legitimations- und Selbstimmunisierungsrhetoriken eines  Kapitalparlamentarismus verteidigt, in dessen Rahmen „Demokratie“ immer  mehr zu einer medialen Inszenierung verkommt.</p>
<p>Das Werk ist Teil der Reihe                                           <em><a id="ctl00_cpMainZone_repSeries_ctl00_lnkSerie" href="http://www.nomos-shop.de/reihenpopup.aspx?reihe=401" target="_blank">Zeitgenössische Diskurse des Politischen</a></em>, Band 1.</p>
<p><a title="Unbedingte Demokratie" href="http://www.nomos-shop.de/Heil-Hetzel-Hommrich-Unbedingte-Demokratie/productview.aspx?product=13204" target="_blank">Zur Verlagswebseite</a></p>
</div>
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		<title>Arbeitskreis ›radikale Demokratie‹</title>
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		<comments>http://www.radikal-demokratie.de/arbeitskreis-%e2%80%baradikale-demokratie%e2%80%b9/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 07:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Um eine kontinuierliche Diskussion von Texten und Themen aus dem Spektrum radikaler Demokratie zu ermöglichen, organisiert die Projektgruppe ›radikale Demokratie‹ einen monatlichen Arbeitskreis, der in den Räumen der TU Darmstadt tagt. Gegenstand der Sitzungen sind Texte, die entweder unmittelbar oder indirekt aus dem Theoriespektrum der radikalen Demokratietheorie stammen. Auch eigene Forschungsarbeiten und –themen werden diskutiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um eine kontinuierliche Diskussion von Texten und Themen aus dem Spektrum radikaler Demokratie zu ermöglichen, organisiert die Projektgruppe ›radikale Demokratie‹ einen monatlichen Arbeitskreis, der in den Räumen der TU Darmstadt tagt. Gegenstand der Sitzungen sind Texte, die entweder unmittelbar oder indirekt aus dem Theoriespektrum der radikalen Demokratietheorie stammen. Auch eigene Forschungsarbeiten und –themen werden diskutiert. Eigene Forschungsfragen sowie Vorschläge für Diskussionsthemen können jederzeit eingebracht werden.</p>
<p>Der Arbeitskreis trifft sich an jedem ersten Montag im Monat. Das Programm und die Diskussionsgrundlage werden im Voraus per Email bekannt gegeben.</p>
<p>Bisherige Veranstaltungen:</p>
<p><strong>April 2010</strong>: konstituierende Sitzung</p>
<p><strong>Mai 2010</strong>: Das politische Imaginäre, Teil I: Cornelius Castoriadis ›Gesellschaft als imaginäre Institution‹ (Felix Trautmann / Marc Ziegler)</p>
<p><strong>Juni 2010</strong>: Jenseits der Positivität des Sozialen: Textauszüge aus Laclau/Mouffe ›Hegemonie und radikale Demokratie‹</p>
<p><strong>Juli 2010</strong>: Carl Schmitt und das demokratische Paradox: Textauszüge von Chantal Mouffe und Carl Schmitt</p>
<p><strong>September 2010</strong>: Das politische Imaginäre, Teil II: Reale und imaginäre Gemeinschaften Etienne Balibar: Die Nation-Form (Felix Trautmann/ Marc Ziegler)</p>
<p><strong>Oktober 2010</strong>: Hannah Arendts Theorie der Verfassungsgebung (Kahraman Solmaz)</p>
<p><strong>November 2010</strong>: Das politische Imaginäre, Teil III: Spektralität und Demokratie – Texte von Jacques Derrida (Felix Trautmann / Marc Ziegler)</p>
<p><strong>Dezember 2010</strong>: Normativität und hegemoniale Ordnungen bei Ernesto Laclau (Christoph Miemietz)</p>
<p><strong>Januar 2011</strong>: Das Recht der Menge und die Politik der Multitude: Texte von Spinoza und Hardt/Negri (Gösta Gantner)</p>
<p><strong>Februar 2011</strong>: Die politische Differenz im Widerspruch der Bildung: Texte von Oliver Marchart und Heinz-Joachim Heydorn (Carsten Bünger)</p>
<p><strong>März 2011</strong>: Das politische Imaginäre, Teil IV: Louis Marin und die Bildlichkeit der Macht (Felix Trautmann / Marc Ziegler)</p>
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		<item>
		<title>Claude Lefort (1924 &#8211; 2010)</title>
		<link>http://www.radikal-demokratie.de/claude-lefort-1924-2010/</link>
		<comments>http://www.radikal-demokratie.de/claude-lefort-1924-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 04:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lefort]]></category>

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		<description><![CDATA[Claude Lefort verstarb am 03.10.2010. Kämpfer für die libertäre Demokratie &#8211; NACHRUF Zum Tod des Philosophen Claude Lefort (taz, 12.10.2010, Rudolf Walther) Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts (Theorieblog, Jan Obracaj) Robert Maggiori. &#8220;Claude Lefort ou l&#8217;énigme du politique&#8221;. Libération, 5 octobre 2010: http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique &#8220;Le philosophe Claude Lefort est mort&#8221;. Le Monde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claude Lefort verstarb am 03.10.2010.</p>
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<p class="MsoNormal"><a title="Kämpfer für die libertäre Demokratie" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2010%2F10%2F12%2Fa0098&amp;cHash=5daed7e0b8" target="_blank">Kämpfer für die libertäre Demokratie</a> &#8211; NACHRUF Zum Tod des Philosophen Claude Lefort (taz, 12.10.2010, Rudolf Walther)</p>
<p class="MsoNormal">
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<p class="MsoNormal"><a title="Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts" href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/10/die-leerstelle-die-bleibt-%E2%80%93-zum-tod-claude-leforts/" target="_blank">Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts (Theorieblog, Jan Obracaj)</a></p>
<p class="MsoNormal">
Robert Maggiori. &#8220;Claude Lefort ou l&#8217;énigme du  politique&#8221;. Libération, 5 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique">http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique</a></p>
<p>&#8220;Le philosophe Claude Lefort est mort&#8221;. Le Monde, 5 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/carnet/article/2010/10/05/le-philosophe-claude-lefort-est-mort_1420383_3382.html">http://www.lemonde.fr/carnet/article/2010/10/05/le-philosophe-claude-lefort-est-mort_1420383_3382.html</a></p>
<p>Grégoire Leménager. &#8220;Claude Lefort est mort.  C&#8217;était l&#8217;un des pionniers de  l&#8217;antitotalitarisme&#8221;. Le Nouvel Observateur, 5 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://bibliobs.nouvelobs.com/20101005/21667/claude-lefort-est-mort">http://bibliobs.nouvelobs.com/20101005/21667/claude-lefort-est-mort</a></p>
<p>Laurent Wolf. &#8220;Claude Lefort, un penseur de la  démocratie&#8221;. Le Temps, 6 octobre 2010: .<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c/Claude_Lefort_un_penseur_de_la_d%C3%A9mocratie">http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c/Claude_Lefort_un_penseur_de_la_d%C3%A9mocratie</a> et</p>
<p class="MsoNormal"><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c">http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c</a>|1</p>
<p>&#8220;Claude Lefort avait enseigné à Caen&#8221;. Ouest-France, mercredi 06 octobre 2010.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.ouest-france.fr/actu/actuLocale_-Claude-Lefort-avait-enseigne-a-Caen-_-1537463------14118-aud_actu.Htm">http://www.ouest-france.fr/actu/actuLocale_-Claude-Lefort-avait-enseigne-a-Caen-_-1537463&#8212;&#8212;14118-aud_actu.Htm</a></p>
<p>Anna Musso. &#8220;Claude Lefort avait enseigné à  Caen&#8221;. L&#8217;Humanitié, 6 Octobre 2010: .<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.humanite.fr/05_10_2010-claude-lefort-ou-la-critique-du-totalitarisme-455077">http://www.humanite.fr/05_10_2010-claude-lefort-ou-la-critique-du-totalitarisme-455077</a></p>
<p>Nicolas Truong et Nicolas Weill. &#8220;Claude Lefort&#8221;. Le Monde, 7 octobre 2010: 25.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://xa.yimg.com/kq/groups/9509988/1633188274/name/Claude+Lefort+Journal+Electronique.pdf">http://xa.yimg.com/kq/groups/9509988/1633188274/name/Claude+Lefort+Journal+Electronique.pdf</a></p>
<p>Myriam Revault D&#8217;allones. &#8220;Claude Lefort, la  démocratie contre l’identité&#8221;. Libération, 7 octobre 2010: 16.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.liberation.fr/politiques/01012294795-claude-lefort-la-democratie-contre-l-identite">http://www.liberation.fr/politiques/01012294795-claude-lefort-la-democratie-contre-l-identite</a></p>
<p>Pierre Pachet. &#8220;&#8216;La force, la confiance en soi,  l&#8217;audace&#8217;&#8221;. Le Monde, 7 octobre 2010: 25.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/11/claude-lefort-cet-esprit-refractaire_1420713_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/11/claude-lefort-cet-esprit-refractaire_1420713_3232.html</a></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Claude Lefort, cet esprit réfractaire&#8221; (nouvelle version; 11 octobre 2010).</p>
<p>Jean Birnbaum. &#8220;Claude Lefort, la liberté en  deuil&#8221;. Le Monde Magazine, 9 octobre 2010: 74.</p>
<p>&#8220;Claude Lefort : ni socialisme, ni barbarie&#8221;. Le Monde, 9 octobre 2010: 18.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/ensemble/2010/10/08/claude-lefort-ni-socialisme-ni-barbarie_1422509_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/ensemble/2010/10/08/claude-lefort-ni-socialisme-ni-barbarie_1422509_3232.html</a></p>
<p>Philippe Raynaud. &#8220;De la démocratie aux droits de  l&#8217;homme, en passant par le totalitarisme&#8221;. Le Monde, 9 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/de-la-democratie-aux-droits-de-l-homme-en-passant-par-le-totalitarisme_1422304_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/de-la-democratie-aux-droits-de-l-homme-en-passant-par-le-totalitarisme_1422304_3232.html</a><br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://mediascitoyens-diois.blogspot.com/2010/10/deces-d-un-penseur-du-totalitarisme.html">http://mediascitoyens-diois.blogspot.com/2010/10/deces-d-un-penseur-du-totalitarisme.html</a></p>
<p>Alain Touraine. &#8220;Une pensée juste au trébuchet de  l&#8217;Histoire&#8221;. Le Monde, 9 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/une-pensee-juste-au-trebuchet-de-l-histoire_1422305_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/une-pensee-juste-au-trebuchet-de-l-histoire_1422305_3232.html</a></p>
<p>Michaël Foessel. &#8220;Pour une autre expérience de la  politique&#8221;. Le Monde, 9 octobre 2010: 19.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/pour-une-autre-experience-de-la-politique_1422307_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/pour-une-autre-experience-de-la-politique_1422307_3232.html</a></p>
<p>Isabelle Garo. &#8220;Apports et limites d’un penseur  majeur. Les contradictions de  l’antitotalitarisme&#8221;. Le Monde, 9 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/apports-et-limites-d-un-penseur-majeur_1422306_3232.html">http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/apports-et-limites-d-un-penseur-majeur_1422306_3232.html</a> <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique">http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique</a></p>
<p>Régis Soubrouillard. &#8220;Socialisme ou barbarie? On  a les deux!&#8221;. Marianne, 11 octobre 2010:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.marianne2.fr/Socialisme-ou-barbarie-On-a-les-deux-%21_a198465.html">http://www.marianne2.fr/Socialisme-ou-barbarie-On-a-les-deux-!_a198465.html</a></p>
<p>WEBO:</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://bataillesocialiste.wordpress.com/2010/10/05/deces-de-claude-lefort">http://bataillesocialiste.wordpress.com/2010/10/05/deces-de-claude-lefort</a><br />
&#8220;Décès de Claude Lefort&#8221;.</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://blog.passion-histoire.net/?p=7439">http://blog.passion-histoire.net/?p=7439</a><br />
&#8220;Claude Lefort est décédé&#8221;.</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://disciplineindisorder.blogspot.com/2010/10/lefort-robrieux-semprun.html">http://disciplineindisorder.blogspot.com/2010/10/lefort-robrieux-semprun.html</a><br />
Pierre Evil. &#8220;Lefort, Robrieux, Semprun  &#8211; Trois morts&#8221; (Wednesday, 13 October 2010).</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://gauchet.blogspot.com/2006/06/biographie-de-claude-lefort.html">http://gauchet.blogspot.com/2006/06/biographie-de-claude-lefort.html</a><br />
&#8220;Biographie de Claude Lefort&#8221;.</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.journaldumauss.net/spip.php?article716">http://www.journaldumauss.net/spip.php?article716</a><br />
Alain Caillé. &#8220;Claude Lefort, les  sciences sociales et la philosophie politique&#8221;.  Revue du MAUSS permanente, 11 octobre 2010.</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.lavie.fr/sso/blogs/post.php?id_blog=520&amp;id_post=415">http://www.lavie.fr/sso/blogs/post.php?id_blog=520&amp;id_post=415</a><br />
Guy Legrand. &#8220;Jean-Claude Guillebaud&#8221; (le 14/08/2010 à 14:23).</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://mondeenquestion.wordpress.com/2010/10/07/hommage-a-claude-lefort">http://mondeenquestion.wordpress.com/2010/10/07/hommage-a-claude-lefort</a><br />
Serge Lefort. &#8220;Hommage à Claude Lefort&#8221; (04/10/2010).</p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.slate.fr/story/28251/claude-lefort-la-passion-de-la-democratie">http://www.slate.fr/story/28251/claude-lefort-la-passion-de-la-democratie</a><br />
Robert Landy. &#8220;Claude Lefort, la passion  de la démocratie&#8221;. Slate, mercredi 6 octobre 2010</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<h2>Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts</h2>
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		<title>On Jacques Rancière</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Rancière]]></category>

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		<description><![CDATA[Luka Arsenjuk &#8211; On Jacques Rancière &#8220;Jacques Rancière opposes a type of politics that makes decisions on the people, for the people, instead of the people; a politics that holds that in the political order, all sections of the community have been assigned their proper place. &#8220;Politics [...] is that activity which turns on equality [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Luka Arsenjuk - On Jacques Rancière" href="http://www.eurozine.com/articles/2007-03-01-arsenjuk-en.html" target="_blank">Luka Arsenjuk &#8211; On Jacques Rancière</a></p>
<p>&#8220;Jacques Rancière opposes a type of politics that makes decisions on the people, for the people, instead of the people; a politics that holds that in the political order, all sections of the community have been assigned their proper place. &#8220;Politics [...] is that activity which turns on equality as its principle&#8221;, and begins when inequality is challenged. But if the political subject is a subject of a wrong, and politics exists only through the subjectivization of that wrong, how can we avoid a victimological identification of the political subject?&#8221; [<a title="Luka Arsenjuk - On Jacques Rancière" href="http://www.eurozine.com/articles/2007-03-01-arsenjuk-en.html" target="_blank">read original article</a>]</p>
<a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.radikal-demokratie.de%2Fon-jacques-ranciere%2F&amp;t=On%20Jacques%20Ranci%C3%A8re" id="facebook_share_button_199" style="font-size:11px; line-height:13px; font-family:'lucida grande',tahoma,verdana,arial,sans-serif; text-decoration:none; display: -moz-inline-block; display:inline-block; padding:1px 20px 0 5px; margin: 5px 0; height:15px; border:1px solid #d8dfea; color: #3B5998; background: #fff url(http://b.static.ak.fbcdn.net/images/share/facebook_share_icon.gif) no-repeat top right;">Share</a>
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		<item>
		<title>Entsorgung der Demokratie &#8211; Interview mit Jacques Rancière</title>
		<link>http://www.radikal-demokratie.de/entsorgung-der-demokratie-interview-mit-jacques-ranciere/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rancière]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Höller, Jacques Rancière: Entsorgung der Demokratie &#8211; Interview mit Jacques Rancière „Während sich das westliche demokratische System dem Rest der Welt gegenüber immer noch als modellhafte Vorgabe begreift, hat es intern mit allen möglichen Herausforderungen zu kämpfen. Einige dieser Infragestellungen rühren von Überlegungen zu (Staats-)Bürgerschaft beziehungsweise den damit verbundenen Exklusivrechten her, andere von generellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a title="Christian Höller, Jacques Rancière: Entsorgung der Demokratie - Interview mit Jacques Rancière" href="http://www.eurozine.com/articles/2007-11-30-ranciere-de.html" target="_blank">Christian Höller, Jacques Rancière: Entsorgung der Demokratie &#8211; Interview mit Jacques Rancière</a></p>
<p style="text-align: justify;">„Während sich das westliche demokratische System dem Rest der Welt gegenüber immer noch als modellhafte Vorgabe begreift, hat es intern mit allen möglichen Herausforderungen zu kämpfen. Einige dieser Infragestellungen rühren von Überlegungen zu (Staats-)Bürgerschaft beziehungsweise den damit verbundenen Exklusivrechten her, andere von generellen Zweifeln am System der repräsentativen Demokratie. Ein noch fundamentalerer Angriff kommt hingegen seit geraumer Zeit aus dem Lager einer Machtelite, die sich selbst zum Bewahrer &#8220;echter&#8221; demokratischer Werte ernannt hat. Jacques Rancière bringt, indem er sich dieser Position kritisch entgegenstellt, zur Sprache, worin ein aktuelles Verständnis &#8220;des Politischen&#8221; bestehen könnte. Im Zuge dessen versucht er, das demokratische Prinzip möglichst umfassend zu definieren – eine Verteidigung, deren Stoßrichtung auch für kritische Kunst und neue Modelle politischer Bildung von Relevanz ist.“ [<a title="Christian Höller, Jacques Rancière: Entsorgung der Demokratie - Interview mit Jacques Rancière" href="http://www.eurozine.com/articles/2007-11-30-ranciere-de.html" target="_blank">zum Originalartikel</a>]</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>The defender of contingency &#8211; An interview with Ernesto Laclau</title>
		<link>http://www.radikal-demokratie.de/the-defender-of-contingency-an-interview-with-ernesto-laclau/</link>
		<comments>http://www.radikal-demokratie.de/the-defender-of-contingency-an-interview-with-ernesto-laclau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Laclau]]></category>
		<category><![CDATA[populism]]></category>

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		<description><![CDATA[The defender of contingency &#8211; An interview with Ernesto Laclau (via eurozine) “Ernesto Laclau talks to the Greek journal Intellectum about the uses of populism, why radical democracy has nothing to do with liberalism, and how lack of political competition benefits the far-Right.” [read original article] Share]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="The defender of contingency - An interview with Ernesto Laclau" href="http://www.eurozine.com/articles/2010-02-02-laclau-en.html" target="_blank">The defender of contingency &#8211; An interview with Ernesto Laclau (via eurozine)</a></p>
<p>“Ernesto Laclau talks to the Greek journal Intellectum about the uses of populism, why radical democracy has nothing to do with liberalism, and how lack of political competition benefits the far-Right.” [r<a title="The defender of contingency - An interview with Ernesto Laclau" href="http://www.eurozine.com/articles/2010-02-02-laclau-en.html" target="_blank">ead original article</a>]</p>
<a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.radikal-demokratie.de%2Fthe-defender-of-contingency-an-interview-with-ernesto-laclau%2F&amp;t=The%20defender%20of%20contingency%20-%20An%20interview%20with%20Ernesto%20Laclau" id="facebook_share_button_193" style="font-size:11px; line-height:13px; font-family:'lucida grande',tahoma,verdana,arial,sans-serif; text-decoration:none; display: -moz-inline-block; display:inline-block; padding:1px 20px 0 5px; margin: 5px 0; height:15px; border:1px solid #d8dfea; color: #3B5998; background: #fff url(http://b.static.ak.fbcdn.net/images/share/facebook_share_icon.gif) no-repeat top right;">Share</a>
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		<item>
		<title>Unbedingte Demokratie. Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens</title>
		<link>http://www.radikal-demokratie.de/unbedingte-demokratie-fragen-an-die-klassiker-neuzeitlichen-politischen-denkens/</link>
		<comments>http://www.radikal-demokratie.de/unbedingte-demokratie-fragen-an-die-klassiker-neuzeitlichen-politischen-denkens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 04:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Antagonismus]]></category>
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		<description><![CDATA[hg. v. Reinhard Heil, Andreas Hetzel und Dirk Hommrich, Nomos-Verlag (Baden-Baden, voraussichtlich 1. Quartal 2011) Innerhalb der politischen Theorie der Gegenwart zeichnet sich eine Wende ab. Während der Schwerpunkt politischer Theoriebildung lange Zeit auf dem Versuch einer Begründung demokratischer Verfahren in universalen Vernunft- und Rechtsprinzipien und deren normativen Aspekten lag, richtet sich der Fokus heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hg. v. Reinhard Heil, Andreas Hetzel und Dirk Hommrich, Nomos-Verlag (Baden-Baden, <strong>voraussichtlich 1. Quartal 2011</strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb der politischen Theorie der Gegenwart zeichnet sich eine Wende ab. Während der Schwerpunkt politischer Theoriebildung lange Zeit auf dem Versuch einer <em>Begründung </em>demokratischer Verfahren in universalen Vernunft- und Rechtsprinzipien und deren normativen Aspekten lag, richtet sich der Fokus heute zunehmend auf die Selbstinstituierung einer Gesellschaft, die auf keine externen Gründe zurückgeführt werden kann. Das Politische gilt dabei als autonome, sich nicht auf bestimmte Institutionen beschränkende Auseinandersetzung um die jeweilige Gestalt einer Gesellschaft, die nicht mehr von einem Punkt aus überblickt und gesteuert zu werden vermag. Diese demokratische Auseinandersetzung, die von einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure getragen wird, sollte aus der Sicht radikaldemokratischer AutorInnen wie Claude Lefort, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe, Etienne Balibar oder Jacques Rancière rückhaltlos bejaht und ausgeweitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Demokratie wird vor diesem Hintergrund als unendliche Aufgabe begriffen, die auf praktischer Ebene als Forderung nach einer Demokratisierung von Bürokratie, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, nach einer Erweiterung von Partizipationschancen sowie nach einer Politik größtmöglicher Inklusivität relevant wird. Im Mittelpunkt der diesbezüglichen Überlegungen steht der Gedanke, dass Demokratien konflikthaft verfasst sind: Aus der Einsicht, dass demokratische Auseinandersetzungen über die angemessene Einrichtung des Gemeinwesens sich nicht in transzendentalen Rechts- oder Vernunftprinzipien verankern lassen, ergibt sich der Anspruch, dass der Ort der Macht „leer“, im wörtlichen Sinne u-topisch bleiben muss, dass Demokratie stets „im Kommen bleibt“, dass sich die Gesellschaft also niemals eine endgültige, durch einen Rekurs auf universelle Prinzipien verbindlich abgesicherte Gestalt geben <em>kann </em>und <em>sollte</em>. Es ist aus dieser Perspektive gerade eine Leerstelle im Zentrum der Gesellschaft, die diese zusammenhält. Der Sammelband <em>Unbedingte Demokratie. Fragen an die </em><em>Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens</em>, macht es sich zur Aufgabe, die Klassiker der neuzeitlichen politischen Theorie von Machiavelli über Hobbes, Rousseau, Montesquieu, Tocqueville, Kant und Hegel im Lichte radikaldemokratischer Positionen neu zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Politische Ideengeschichte stand lange Zeit unter der Vorherrschaft neukantianischer, am Paradigma der Begründung orientierter Ansätze. Die Klassiker wurden vor allem daraufhin befragt, wie sie das Politische in einem ihm selbst vorausgehenden Vernunft-, Werte- und Wunschhorizont verankern, wie sie insbesondere die Souveränität des Staates legitimieren. Die Beiträge des Bandes stellen demgegenüber die Frage, inwiefern die klassisch-neuzeitlichen Theorien des Politischen bereits Elemente radikaldemokratischen Denkens vorwegnehmen. Umgekehrt soll aber aus der Perspektive der Klassiker auch der Anspruch radikaldemokratischer Ansätze, das politische Denken neu zu erfinden, kritisch befragt werden. Das radikaldemokratische Denken des Politischen eröffnet einen Horizont, der es nicht nur erlaubt, sondern es geradezu nötig macht, jene zentralen Figuren der politischen Ideengeschichte der Neuzeit erneut zu lesen, die uns heute so vertraut sind und kaum mehr erläuterungsbedürftig erscheinen. Konzepte wie <em>volontée générale, sensus communis, Gesellschaftsvertrag, Konflikt, Staat, Demokratie, Revolution, Geschichtszeichen, Gewaltenteilung </em>sollen im Sinne einer „rettenden Kritik“ (Walter Benjamin) neu angeeignet und ebenso gegen die transzendentale Industrie, die die gegenwärtige politische Philosophie beherrscht, verteidigt werden, wie gegen die Legitimations- und Selbstimmunisierungsrhetoriken eines Kapitalparlamentarismus, in dessen Rahmen Demokratie immer mehr zu einer medialen Inszenierung verkommt. Die Klassiker der politischen Theorie sollen daraufhin untersucht werden, ob sie die entscheidenden Elemente radikaldemokratischen Denkens bzw. eines Denkens der <em>politischen Differenz </em>bereits in <em>statu nascendi </em>enthalten, wie es Claude Lefort exemplarisch anhand von Machiavellis politischem Denken gezeigt hat. Die von Machiavelli eröffnete Differenz zwischen dem <em>Politischen </em>und der <em>Politik </em>leitet ein Denken des Politischen ein, das sich nicht länger den externen Vorgaben einer theoretischen Vernunft fügt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-186"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Uns leitet die Hypothese, dass diese Differenz auch die Gründungsdokumente neuzeitlichen politischen Denkens strukturiert. Deren Begriffspolitik gilt es zunächst freizulegen, um in einem zweiten Schritt ihre emanzipativen Gehalte für unsere Zeit nutzbar zu machen. Als Modell hierfür könnten beispielsweise Arendts Lektüren der Gründungsdokumente der amerikanischen wie der französischen Revolution dienen. Ein Schwerpunkt des Bandes wird auf Positionen des 18. Jahrhunderts liegen, insbesondere auf dem Verhältnis des Vernunftuniversalismus zur politischen Theorie. Die Lektüre der Klassiker soll sich dabei an drei systematischen Leitfragen orientieren:</p>
<p style="text-align: justify;">(1) Zu fragen wäre zunächst, ob etwa Montesquieu, Tocqueville und Rousseau demokratische Praktiken der Selbstinstituierung von Gesellschaft in anthropologischen, ethischen oder vernunfttheoretischen Legitimationserzählungen begründen oder ob sie nicht umgekehrt Vernunft aus der Praxis demokratischer Auseinandersetzungen ableiten. Diese Frage betrifft insbesondere den Status der Idee eines <em>Gesellschaftsvertrags</em>. Kann diese für die frühneuzeitliche politische Theorie zentrale Vertragsform als transzendentale Bedingung der Möglichkeit des Politischen und der Demokratie betrachtet werden oder ist der Vertrag einfach nur ein Ausdruck oder eine Gestalt der Demokratie?</p>
<p style="text-align: justify;">(2) Um diese Frage zu beantworten, bedienen wir uns einer Unterscheidung von Hans Blumenberg, der darauf hingewiesen hat, dass das Selbstverständnis der Neuzeit auf zwei begrifflichen Pfeilern ruht: der politischen <em>Selbsterhaltung </em>und der theoretischen <em>Selbstbegründung</em>. In der politischen Theorie des 20. Jahrhunderts werden diese beiden Pfeiler häufig in ein unzulässiges Bedingungsverhältnis gesetzt. Es wird unterstellt, dass das politische Projekt auf das theoretische Projekt der Selbstbegründung verwiesen bleibt, dass auch die politische Philosophie dem Projekt einer Suche nach einem unverrückbaren, vorpolitischen Fundament verpflichtet sei. Der Blick auf die Klassiker soll zeigen, dass das Politische bereits hier in sich selbst gründet, bzw. sich geradezu darüber definiert, mit einem transzendentalen Begründungsmodell zu brechen.</p>
<p style="text-align: justify;">(3) Die dritte Frage richtet sich auf die Rolle der Revolution und des zivilen Ungehorsams für die Selbstinstituierung der Gesellschaft. Hier werden insbesondere die Ausführungen der Klassiker zur amerikanischen und französischen Revolution untersucht. Deutungen wie diejenige Kants, der in der Revolution ein Geschichtszeichen erblickt, oder Hegels, der in ihr die Verwirklichung von Freiheit sieht, legen es nahe, dass sich das Politische für die Klassiker in einem mehr als kontingenten Sinne an einen revolutionären Gründungsakt binden könnte, der zugleich freigelegt und als gefährlich verleugnet wird. Eine zentrale Debatte der gegenwärtigen Philosophie, ob das Politische eher an eine offene und konflikthafte Auseinandersetzung (Laclau und Mouffe) oder als ein revolutionäres Wahrheitsereignis (Badiou und Žižek) interpretiert werden solle, ließe sich von hier aus an die klassischen Positionen zurückadressieren.</p>
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		<title>Kritik als gegenhegemoniale Intervention / Critique as Counter-Hegemonic Intervention</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 05:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Antagonismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention (transform 2006) „[…] Mein Ziel hier wird sehr spezifisch sein: Ich werde mich auf das Feld der Gesellschaftskritik und, genauer noch, auf die Beziehung zwischen Gesellschaftskritik und radikaler Politik beschränken. Ich beabsichtige, eine der derzeit modischsten Ansichten von heutiger Gesellschaftskritik, die radikale Politik auf die Begriffe von Desertion und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention" href="http://transform.eipcp.net/transversal/0808/mouffe/de" target="_blank">Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention</a> (transform 2006)</p>
<p style="text-align: justify;">„[…] Mein Ziel hier wird sehr spezifisch sein: Ich werde mich auf das Feld der Gesellschaftskritik und, genauer noch, auf die Beziehung zwischen Gesellschaftskritik und radikaler Politik beschränken. Ich beabsichtige, eine der derzeit modischsten Ansichten von heutiger Gesellschaftskritik, die radikale Politik auf die Begriffe von Desertion und Exodus bringt, genauer zu untersuchen und sie dem hegemonietheoretischen Ansatz gegenüberzustellen, den ich in meiner Arbeit verfochten habe. Mein Ziel besteht darin, die Hauptunterschiede zwischen diesen Ansätzen, die man grob als „Kritik als Rückzug aus …“ und „Kritik als Eingriff in …“ unterscheiden könnte, in den Vordergrund zu rücken und zu zeigen, wie diese Ansätze aus konfligierenden theoretischen Rahmenbestimmungen und Verständnisweisen des Politischen herrühren. Ich werde argumentieren, dass das Problem mit der Form radikaler Politik, wie sie von postoperaistischen Denkern wie Antonio Negri und Paolo Virno vorgeschlagen wird, letztlich auf ihrem mangelhaften Verständnis des Politischen beruht, das die unauslöschliche Dimension des Antagonismus nicht berücksichtigt. […]“ [<a title="Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention" href="http://transform.eipcp.net/transversal/0808/mouffe/de" target="_blank">zum Artikel in transform 2006</a>]</p>
<p><a title="Critique as Counter-Hegemonic Intervention" href="http://transform.eipcp.net/transversal/0808/mouffe/en" target="_blank">Critique as Counter-Hegemonic Intervention</a></p>
<p>„[…] My objective here will be very specific. I will limit myself to the field of social criticism and more precisely still to the relation between social criticism and radical politics. I intend to scrutinize one of the currently most fashionable views of social criticism today, which visualizes radical politics in terms of desertion and exodus and to contrast it with the hegemonic approach that I have been advocating in my work. My aim is to bring to the fore the main differences between those approaches, which one could roughly distinguish as ‘critique as withdrawal from’ and ‘critique as engagement with’ and to show how they stem from conflicting theoretical frameworks and understandings of the political. I will argue that ultimately the problem with the form of radical politics advocated by Post-Operaist thinkers like Negri and Virno is that they have a flawed understanding of the political because they do not acknowledge the ineradicable dimension of antagonism. […]” <a title="Critique as Counter-Hegemonic Intervention" href="http://transform.eipcp.net/transversal/0808/mouffe/en" target="_blank">[read the original article on transform</a>]</p>
<a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.radikal-demokratie.de%2Fkritik-als-gegenhegemoniale-intervention-critique-as-counter-hegemonic-intervention%2F&amp;t=Kritik%20als%20gegenhegemoniale%20Intervention%20%2F%20Critique%20as%20Counter-Hegemonic%20Intervention" id="facebook_share_button_180" style="font-size:11px; line-height:13px; font-family:'lucida grande',tahoma,verdana,arial,sans-serif; text-decoration:none; display: -moz-inline-block; display:inline-block; padding:1px 20px 0 5px; margin: 5px 0; height:15px; border:1px solid #d8dfea; color: #3B5998; background: #fff url(http://b.static.ak.fbcdn.net/images/share/facebook_share_icon.gif) no-repeat top right;">Share</a>
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		<title>Wittgenstein, Political Theory and Democracy</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 06:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mouffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Chantal Mouffe: Wittgenstein, Political Theory and Democracy “The goal of this article is to show how a Wittgensteinian perspective could provide a new way of thinking about democracy that departs fundamentally from the dominant rationalist approach which characterizes most of liberal-democratic theory. A democratic thinking that would incorporate Wittgenstein&#8217;s insights, especially his insistence on the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chantal Mouffe: Wittgenstein, Political Theory and Democracy</p>
<p style="text-align: justify;">“The goal of this article is to show how a Wittgensteinian perspective could provide a new way of thinking about democracy that departs fundamentally from the dominant rationalist approach which characterizes most of liberal-democratic theory. A democratic thinking that would incorporate Wittgenstein&#8217;s insights, especially his insistence on the need to respect differences, would be more receptive to the multiplicity of voices that a pluralist society encompasses. Taking off from reflections of Wittgenstein&#8217;s later work, a series of central issues in contemporary political theory is discussed in order to sketch out this alternative way of democratic thinking.” [<a title="Chantal Mouffe: Wittgenstein, Political Theory and Democracy" href="http://them.polylog.org/2/amc-en.htm" target="_blank">zum Artikel: polylog: Forum for Intercultural Philosophy 2 (2000)</a>]</p>
<a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.radikal-demokratie.de%2Fwittgenstein-political-theory-and-democracy%2F&amp;t=Wittgenstein%2C%20Political%20Theory%20and%20Democracy" id="facebook_share_button_174" style="font-size:11px; line-height:13px; font-family:'lucida grande',tahoma,verdana,arial,sans-serif; text-decoration:none; display: -moz-inline-block; display:inline-block; padding:1px 20px 0 5px; margin: 5px 0; height:15px; border:1px solid #d8dfea; color: #3B5998; background: #fff url(http://b.static.ak.fbcdn.net/images/share/facebook_share_icon.gif) no-repeat top right;">Share</a>
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		<title>Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 05:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Heil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agonismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Mouffe]]></category>

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		<description><![CDATA[“[…]The interview with Chantal Mouffe took place on May 15, 2006, in London. Within the three-hour conversation, most of her key works were discussed, as these publications provided us with a chronological structure for the interview. It was a pleasant and stimulating conversation where a philosopher was invited to leave the  safe-haven of political  philosophy, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“[…]The interview with Chantal Mouffe took place on May 15, 2006, in London. Within the three-hour conversation, most of her key works were discussed, as these publications provided us with a chronological structure for the interview. It was a pleasant and stimulating conversation where a philosopher was invited to leave the  safe-haven of political  philosophy, and turn her attention to the role of the media and journalism in society and politics. It did not result in an optimistic conversation, though, as the interview became very quickly focussed on the threats and problems that the western democratic institutions (including the media) are facing in the present-day conjuncture. […]” [<a title="Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe" href="http://eprints.lse.ac.uk/3020/1/Hegemony,_democracy,_agonism_and_journalism_(LSERO).pdf" target="_blank">zum Interview – PDF-Datei</a>]</p>
<p>Carpentier, Nico and Cammaerts, Bart (2006) Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe. Journalism studies, 7 (6). pp. 964-975.</p>
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