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Kritik als gegenhegemoniale Intervention / Critique as Counter-Hegemonic Intervention

Monday, July 5th, 2010

Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention (transform 2006)

„[…] Mein Ziel hier wird sehr spezifisch sein: Ich werde mich auf das Feld der Gesellschaftskritik und, genauer noch, auf die Beziehung zwischen Gesellschaftskritik und radikaler Politik beschränken. Ich beabsichtige, eine der derzeit modischsten Ansichten von heutiger Gesellschaftskritik, die radikale Politik auf die Begriffe von Desertion und Exodus bringt, genauer zu untersuchen und sie dem hegemonietheoretischen Ansatz gegenüberzustellen, den ich in meiner Arbeit verfochten habe. Mein Ziel besteht darin, die Hauptunterschiede zwischen diesen Ansätzen, die man grob als „Kritik als Rückzug aus …“ und „Kritik als Eingriff in …“ unterscheiden könnte, in den Vordergrund zu rücken und zu zeigen, wie diese Ansätze aus konfligierenden theoretischen Rahmenbestimmungen und Verständnisweisen des Politischen herrühren. Ich werde argumentieren, dass das Problem mit der Form radikaler Politik, wie sie von postoperaistischen Denkern wie Antonio Negri und Paolo Virno vorgeschlagen wird, letztlich auf ihrem mangelhaften Verständnis des Politischen beruht, das die unauslöschliche Dimension des Antagonismus nicht berücksichtigt. […]“ [zum Artikel in transform 2006]

Critique as Counter-Hegemonic Intervention

„[…] My objective here will be very specific. I will limit myself to the field of social criticism and more precisely still to the relation between social criticism and radical politics. I intend to scrutinize one of the currently most fashionable views of social criticism today, which visualizes radical politics in terms of desertion and exodus and to contrast it with the hegemonic approach that I have been advocating in my work. My aim is to bring to the fore the main differences between those approaches, which one could roughly distinguish as ‘critique as withdrawal from’ and ‘critique as engagement with’ and to show how they stem from conflicting theoretical frameworks and understandings of the political. I will argue that ultimately the problem with the form of radical politics advocated by Post-Operaist thinkers like Negri and Virno is that they have a flawed understanding of the political because they do not acknowledge the ineradicable dimension of antagonism. […]” [read the original article on transform]

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