Posts Tagged ‘Agonismus’

Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe

Monday, June 28th, 2010

“[…]The interview with Chantal Mouffe took place on May 15, 2006, in London. Within the three-hour conversation, most of her key works were discussed, as these publications provided us with a chronological structure for the interview. It was a pleasant and stimulating conversation where a philosopher was invited to leave the  safe-haven of political  philosophy, and turn her attention to the role of the media and journalism in society and politics. It did not result in an optimistic conversation, though, as the interview became very quickly focussed on the threats and problems that the western democratic institutions (including the media) are facing in the present-day conjuncture. […]” [zum Interview – PDF-Datei]

Carpentier, Nico and Cammaerts, Bart (2006) Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe. Journalism studies, 7 (6). pp. 964-975.

Chantal Mouffe: Einige Ideen zu Radikalpolitik heute

Sunday, May 9th, 2010

Vortrag von  Chantal Mouffe im Rahmen der Veranstaltung “Updating radical democracy! Über Hegemonie und radikale Demokratie” (12.05.2009) der Rosa Luxemburg Stfitung.

Radikale Demokratie

Tuesday, May 4th, 2010

Reinhard Heil / Andreas Hetzel [Text als PDF][1]

Die Demokratie befindet sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einer realen und legi­­ti­ma­torischen Krise. Zwei komplementäre Tendenzen bestimmen ihren gegen­wärtigen Zustand: die Globali­sierung und die Entkernung des Staates. Relevante politische Entscheidungen werden heute, wie das Beispiel der EU lehrt, immer weniger von demokratisch verfassten Institutionen getroffen, als vielmehr von überstaatlichen Bürokra­tien, Verhandlungsgremi­en, Experten­runden und Poli­tik­netzwerken; gleich­zeitig tritt der Staat auch intern Ent­schei­dungskompe­ten­zen an andere gesellschaft­liche Teilsysteme wie Wirtschaft und Recht ab. Er reduziert seine Aufgabe darauf, die Gesellschaft in einen möglichst attraktiven Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen zu verwandeln. Gesellschaft wird zu einer Ressource, deren ökonomische Ausbeutung vom Staat nicht verhindert, sondern befördert wird. Diejenigen Teile der Gesellschaft, die sich nicht ausbeuten lassen, werden aufgegeben, abgespalten, unsichtbar ge­macht. In Begriffen gesellschaftlicher Ungleichheit lässt sich diese neue Si­tu­a­tion insofern nicht mehr beschreiben, als die Partizipation weiter Teile der Bevöl­kerung an der Ge­sellschaft selbst auf dem Spiel steht. Politik und Demokratie werden zu hyperre­alen Phänomenen (vgl. Baudrillard 1992), zu mas­senmedialen Inszenierungen (vgl. Meyer 1992), die über ein reales Ende politischer Praxis hinwegzutäuschen suchen.

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Oliver Marchart, Post-Foundational Political Thought: Political Difference in Nancy, Lefort, Badiou and Laclau

Saturday, May 1st, 2010

Oliver Marchart, Post-Foundational Political Thought: Political Difference in Nancy, Lefort, Badiou and Laclau, Edinburgh 2007: Edinburgh University Press, ISBN 978-0-748624980

Die Frage nach dem Politischen lässt Teilen der politischen Theorie und der politischen Philosophie seit Jahren keine Ruhe. Was kann heute – im Zeitalter der Postideologie, der Postpolitik, des Postkommunismus etc. – noch als politisch gelten? Haben die Konzepte des Politischen und der Politik nicht schon lange ausgespielt? Gibt es überhaupt noch Möglichkeiten, im Bereich des Politischen zu gründen? Ist nicht allein die Frage nach möglichen Begründungsstrategien heute obsolet? Fragen, die nicht auf den Bereich des Politischen begrenzt sind, sondern sich beispielsweise auch in der Ethik aufdrängen.

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»Ich plädiere für die Schaffung einer multipolaren Weltordnung«

Saturday, May 1st, 2010

Chantal Mouffe. Über das Politische – Wider die kosmopolitische Illusion. 2005. Frankfurt/M.: Suhrkamp. 170 Seiten. ISBN 979-3-518-12483-3. 9,00 Euro.

»Ich plädiere für die Schaffung einer multipolaren Weltordnung«

»Wenn wir das demokratische Leben als Dialog betrachten,
laufen wir Gefahr zu vergessen,
daß seine primäre Wirklichkeit die des Kampfes bleibt.« (Perry Anderson)

Chantal Mouffe hat mit Über das Politische eine angenehm geschriebene, klar gegliederte und kämpferische Einleitung in ihre politische Philosophie vorgelegt, die gerade für LeserInnen, die nicht mit dem Denken der Radikaldemokratie vertraut sind, empfehlenswert ist. Das Buch baut keine unnötigen Theoriehürden auf und lässt an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig. Mouffe rechnet ein weiteres Mal mit den »Denkern« des dritten Weges (Beck, Giddens) ab, kritisiert den Universalismus von Habermas und entlarvt die Pseudoradikalität von Negri und Hardt und führt gegen die kosmopolitischen Ideen eine multipolare Weltordnung ins Feld. Mouffe setzt sich »in diesem Buch kritisch mit einer Ansicht auseinander[.], die in der Mehrheit der westlichen Gesellschaften ‚common sense‛ ist: Mit der Vorstellung, daß unser gegenwärtiges Stadium der ökonomisch-politischen Entwicklung einen großen Fortschritt in der Entwicklung der Menschheit darstellt, dessen Möglichkeiten wir feiern sollten. Die Soziologen behaupten, wir seien in eine ‚zweite Moderne‛ eingetreten, in der sich die Individuen, befreit von kollektiven Bindungen und unbehindert durch antiquierte Anhänglichkeiten, der Kultivierung mannigfaltiger Lebensweisen widmen könnten. Daß die ‚freie Welt‛ über den Kommunismus triumphiert habe und mit der Schwächung kollektiver Identitäten jetzt eine Welt ‚ohne Feinde‛ möglich sei. Daß Konflikte zwischen Interessenverbänden der Vergangenheit angehörten und Konsens durch Dialog erzielt werden könne. Daß wir dank der Globalisierung und der Universalisierung der liberalen Demokratie eine kosmopolitische Zukunft vor uns hätten, die Frieden, Wohlstand und die weltweite Achtung der Menschenrechte bringen werde.« (7)

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