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Ankündigung: Treffen im Juli 2013

Ankündigung für April: Exodus und Revolution

Ankündigung für Feb. 2013

Ankündigung zum nächsten Termin am 2.11.12

Ankündigung: Treffen im Juli 2013

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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Diskussion des Themas „Agonalität und Öffentlichkeit des Rechts“ teilzunehmen.

Ausgangspunkt des Treffens ist der folgende Gedanke:
Die rechtliche Praxis des Urteilens ist an Öffentlichkeit gebunden. Doch wie ist es um dieses Ideal der Öffentlichkeit bestellt? Auf welche Weise partizipieren jene, die das Recht betrifft, an der Rechtspraxis, und inwieweit wird der Streit über den Gegenstand des Urteils selbst Teil des rechtlichen Verfahrens? In der zunehmenden Verrechtlichung der Politik und der damit einhergenden Entdemokratisierung der Rechtspraktiken scheinen diese Fragen in den Hintergrund zu treten. Doch Öffentlichkeit und Agonalität sowie die damit einhergehende Theatralität und Medialität der Rechtsform sind gerade die Bedingung und Voraussetzung jeder Rechtspraxis, und weiter: jeder demokratischen Urteilspraxis. Diesen Aspekten des Rechts sowie ihren radikaldemokratischen Implikationen wollen wir uns beim kommenden Treffen des Arbeitskreises zuwenden. Als Diskussionsgrundlage dienen die beiden rechtskritischen Positionen von Cornelia Vismann und Ludger Schwarte. Folgende Auszüge dienen als Diskussionsgrundlage:
Ludger Schwarte: Vom Urteilen, Berlin 2012, S. 20-39, 165-182.
Cornelia Vismann: Medien der Rechtsprechung, Frankfurt/M. 2011, S. 72-84, 130-146.
Wir treffen uns hierzu am Freitag, den 12.07.2013 um 14h c.t. in Darmstadt.
Voraussichtliches Ende wird gegen 18h30 sein.
ACHTUNG: Dieses Mal findet das Treffen nicht, wie sonst, im Wallhaus des Schlosses, sondern im Raum S1 05/24, einem Raum im so genannten Maschinenhaus, in der Magdalenenstraße 12 statt.

Carsten Buenger @ July 4, 2013

Ankündigung für April: Exodus und Revolution

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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Diskussion des Themas „Exodus und Revolution“ teilzunehmen, mit dem wir an die im Februar geführte Diskussion um „Theokratie und Herrschaftskritik“ anknüpfen wollen.

Als Diskussionsgrundlage dient uns der Text:
Walzer, Michael: Exodus und Revolution (Orig. 1985), Frankfurt a.M. 1998, 11-29 sowie 139-158.
Ergänzend und kritisch dazu:
Mouffe, Chantal: Exodus und Stellungskrieg. Die Zukunft radikaler Politik, Wien 2005, 27-63.

Michael Walzer interpretiert die Exodus-Erzählung des Alten Testaments als Versuch, Befreiung und Emanzipation vollständig in „diesseitigen Begriffen“ zu denken. Das Buch Exodus fungiere historisch gesehen immer wieder als Modell für Revolutionen, die sich nicht „vertikal“, als Apokalypse oder Apokatastasis, definieren, sondern „horizontal“, als Stellungswechsel, der von Leid und Unterdrückung zu befreien vermag, ohne aus der Geschichte auszutreten.
Wir wollen Walzers Exodus-Politik diskutieren und mit radikaldemokratischen, von Gramsci inspirierten Vorstellungen einer Politik als Stellungskrieg vergleichen.

Wir treffen uns hierzu am Freitag, den 19.04.2013 um 14h im Besprechungsraum des Wallhauses am Darmstädter Schloss (TU-Raum S3|16 001, Eingang über den Schlossgraben; siehe auch:

http://www.tu-darmstadt.de/universitaet/orientierung/lageplaene/lageplaene_stadtmitte/lageplaene_s3/index.de.jsp

Voraussichtliches Ende wird gegen 18h30 sein.

Carsten Buenger @ March 12, 2013

Ankündigung für Feb. 2013

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Theokratie und Herrschaftskritik in der politischen Theologie des Judentums

Ausgangspunkt der Diskussion ist folgender Gedanke: Die Existenz herrschaftsfreier Institutionen oder einer an-archischen Staatsform scheint zunächst ein Widerspruch in der Sache selbst. Entgegen dieser Annahme kann jedoch innerhalb der jüdischen Tradition eine weit zurückreichende Auseinandersetzung mit dem institutionellen bzw. politischen Zusammenhang von Herrschaft und ihrer Kritik gefunden werden. Vor allem die Diskussion um die politische Form der Theokratie, die im 20. Jahrhundert in den politisch-theologischen Überlegungen von Autoren wie G. Scholem, W. Benjamin, M. Buber oder J. Taubes wiederkehren, stellt sich als der Ort dar, an dem das Verhältnis von Anarchie und Herrschaft (krateía) verhandelt wird. Gleichzeitig erweist sich die Theokratie aber auch als zentraler, historischer Bezugspunkt, von dem aus sich das politisch-theologische Problem in seinen unterschiedlichen messianischen Facetten in der jüdischen Tradition entfaltet. Anhand der Lektüre entsprechender Texte soll bei diesem Treffen des Arbeitskreis eine Vorstellung davon entwickelt werden, was die Konturen einer jüdischen, politischen Theologie sein könnten und welche Anschlüsse eine radikaldemokratische Herrschafts- und Institutionenkritik darin zu finden vermag.

Als Diskussionsgrundlage dient folgender Text:
Buber, Martin (1956; Orig. 1932): »Um die Theokratie«. In: ders.: Königtum Gottes (3. Aufl.), Verlag Lambert Schneider, Heidelberg, S. 115-149.

Weitere Infos zum Treffen sowie zu einem Ergänzungstext werden rechtzeitig vor der Sitzung über den Emailverteiler versandt.


Freitag, den 15.02.2013 um 14h
im Besprechungsraum des Wallhauses am Darmstädter Schloss (TU-Raum S3|16 001, Eingang über den Schlossgraben; siehe auch: http://www.tu-darmstadt.de/universitaet/orientierung/lageplaene/lageplaene_stadtmitte/lageplaene_s3/index.de.jsp)
Voraussichtliches Ende wird gegen 18h30 sein.

Carsten Buenger @ January 10, 2013

Ankündigung zum nächsten Termin am 2.11.12

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Das nächste Treffen findet statt am Fr., 02.11. (von 14.00 – 18.30 Uhr).
Thema: ‘Irgendwas mit Gewalt’

Hat denn Politik immer ‘irgendwas’ mit Gewalt zu tun? Lässt sich die Dialektik von Macht und Gewalt einfach auflösen – oder ‘löst’ sie sich gar nicht auf, wenn sie zivilisiert wird? Jede emanzipatorische Bewegung war und ist mit der Frage konfrontiert, inwieweit ihre Kritik an der Gewaltförmigkeit bestehender Verhältnisse mit dem Kritisierten verstrickt ist – oder, noch schlimmer: diese Kritik selbst nicht ohne Gewalt durchzusetzen vermag. Gewalt und Gegengewalt, Macht und Gegenmacht sowie Hegemonie und Gegenhegemonie stehen allesamt im Spannungsfeld von Zivilität und Grausamkeit. Bei dem Treffen des Arbeitskreises soll im Anschluss an E. Balibar und S. Zizek die Möglichkeit radikaldemokratischer Kritik der Gewalt diskutiert und die Reichweite einer Institutierung von Zivilität befragt werden.

Die genaue Textauswahl wird vorab über die Mailingliste bekannt geben.

Carsten Buenger @ July 15, 2012

Arbeitskreis ›radikale Demokratie‹ 2012

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Neue Termine – neue Arbeitsform

Bei einer Neukonstitution des AK Anfang Februar wurde für das Jahr 2012 eine andere Arbeitsform vereinbart. Anstelle häufiger und dafür kurzer Treffen werden wir uns nun vierteljährlich zu Nachmittags-Workshops treffen. Das soll neben einer zeitlichen Entlastung und intensiverer Arbeitsphasen auch ermöglichen, dass die Zusammensetzung des Arbeitskreises wechselt und neue Teilnehmer/innen einsteigen oder themenorientiert auch nur an einzelnen Terminen dazukommen. Um bei diesen wechselnden Zusammensetzungen eine gemeinsame Ausgangsbasis zu haben, werden jeweils passende Texte rausgesucht, die als Diskussionsgrundlage dienen und und vorab verschickt werden.

Die nächsten Termine und Themen lauten:

  • 20.04.2012 | “Wer ist das Subjekt der Ideologiekritik?”
  • 13.07.2012 | Figuren des Konflikts / Konsens als Konflikt
  • 02.11.2012 | ‘Irgendwas mit Gewalt’

Weitere Infos (Ort, Uhrzeit und Literatur) werden jeweils im Vorfeld zu den einzelnen Terminen über den Mailverteiler des Arbeitskreises versandt. Wer in den Mailverteiler aufgenommen werden möchte, schickt bitte eine Nachricht übers Kontaktformular.

Carsten Buenger @ March 6, 2012

Neuerscheinung: Unbedingte Demokratie – Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens

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Herausgegeben von Reinhard Heil, M.A., PD Dr. Andreas Hetzel, Dirk Hommrich, M.A.

2011, 245 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-6238-8

Nomos-Verlag

Die Politische Ideengeschichte stand lange Zeit unter der Vorherrschaft neukantianischer Ansätze. Die Klassiker wurden vor allem daraufhin befragt, wie sie das Politische in einem ihm selbst vorausgehenden Vernunft- und Wertehorizont zu begründen und dabei insbesondere die Souveränität des Staates zu legitimieren vermögen. Die Beiträge des Bandes stellen demgegenüber die Frage, inwiefern die klassisch-neuzeitlichen Theorien des Politischen bereits Elemente eines radikaldemokratischen Denkens vorwegnehmen, das den Fokus auf die Selbstinstituierung einer Gesellschaft legt, die auf keine externen Gründe zurückgeführt werden kann. Das Politische gilt dann als autonome, sich nicht auf bestimmte Institutionen beschränkende Auseinandersetzung um die jeweilige Gestalt einer Gesellschaft, die von keinem Punkt aus überblickt und gesteuert werden kann. Konzepte wie volontée générale, sensus communis, Gesellschaftsvertrag, Konflikt, Staat, Demokratie, Revolution und Gewaltenteilung werden im Sinne einer „rettenden Kritik“ neu angeeignet und gegen die Legitimations- und Selbstimmunisierungsrhetoriken eines Kapitalparlamentarismus verteidigt, in dessen Rahmen „Demokratie“ immer mehr zu einer medialen Inszenierung verkommt.

Das Werk ist Teil der Reihe Zeitgenössische Diskurse des Politischen, Band 1.

Zur Verlagswebseite

Reinhard Heil @ July 21, 2011

Arbeitskreis ›radikale Demokratie‹ 2010/2011

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Um eine kontinuierliche Diskussion von Texten und Themen aus dem Spektrum radikaler Demokratie zu ermöglichen, organisiert die Projektgruppe ›radikale Demokratie‹ einen monatlichen Arbeitskreis, der in den Räumen der TU Darmstadt tagt. Gegenstand der Sitzungen sind Texte, die entweder unmittelbar oder indirekt aus dem Theoriespektrum der radikalen Demokratietheorie stammen. Auch eigene Forschungsarbeiten und –themen werden diskutiert. Eigene Forschungsfragen sowie Vorschläge für Diskussionsthemen können jederzeit eingebracht werden.

Der Arbeitskreis trifft sich an jedem ersten Montag im Monat. Das Programm und die Diskussionsgrundlage werden im Voraus per Email bekannt gegeben.

Bisherige Veranstaltungen:

April 2010: konstituierende Sitzung

Mai 2010: Das politische Imaginäre, Teil I: Cornelius Castoriadis ›Gesellschaft als imaginäre Institution‹ (Felix Trautmann / Marc Ziegler)

Juni 2010: Jenseits der Positivität des Sozialen: Textauszüge aus Laclau/Mouffe ›Hegemonie und radikale Demokratie‹

Juli 2010: Carl Schmitt und das demokratische Paradox: Textauszüge von Chantal Mouffe und Carl Schmitt

September 2010: Das politische Imaginäre, Teil II: Reale und imaginäre Gemeinschaften Etienne Balibar: Die Nation-Form (Felix Trautmann/ Marc Ziegler)

Oktober 2010: Hannah Arendts Theorie der Verfassungsgebung (Kahraman Solmaz)

November 2010: Das politische Imaginäre, Teil III: Spektralität und Demokratie – Texte von Jacques Derrida (Felix Trautmann / Marc Ziegler)

Dezember 2010: Normativität und hegemoniale Ordnungen bei Ernesto Laclau (Christoph Miemietz)

Januar 2011: Das Recht der Menge und die Politik der Multitude: Texte von Spinoza und Hardt/Negri (Gösta Gantner)

Februar 2011: Die politische Differenz im Widerspruch der Bildung: Texte von Oliver Marchart und Heinz-Joachim Heydorn (Carsten Bünger)

März 2011: Das politische Imaginäre, Teil IV: Louis Marin und die Bildlichkeit der Macht (Felix Trautmann / Marc Ziegler)

Reinhard Heil @ February 22, 2011

Claude Lefort (1924 – 2010)

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Claude Lefort verstarb am 03.10.2010.

Kämpfer für die libertäre Demokratie – NACHRUF Zum Tod des Philosophen Claude Lefort (taz, 12.10.2010, Rudolf Walther)

Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts (Theorieblog, Jan Obracaj)

Robert Maggiori. “Claude Lefort ou l’énigme du politique”. Libération, 5 octobre 2010:
http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique

“Le philosophe Claude Lefort est mort”. Le Monde, 5 octobre 2010:
http://www.lemonde.fr/carnet/article/2010/10/05/le-philosophe-claude-lefort-est-mort_1420383_3382.html

Grégoire Leménager. “Claude Lefort est mort. C’était l’un des pionniers de l’antitotalitarisme”. Le Nouvel Observateur, 5 octobre 2010:
http://bibliobs.nouvelobs.com/20101005/21667/claude-lefort-est-mort

Laurent Wolf. “Claude Lefort, un penseur de la démocratie”. Le Temps, 6 octobre 2010: .
http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c/Claude_Lefort_un_penseur_de_la_d%C3%A9mocratie et

http://www.letemps.ch/Page/Uuid/2c7858b6-d0bd-11df-9518-584dc165469c|1

“Claude Lefort avait enseigné à Caen”. Ouest-France, mercredi 06 octobre 2010.
http://www.ouest-france.fr/actu/actuLocale_-Claude-Lefort-avait-enseigne-a-Caen-_-1537463——14118-aud_actu.Htm

Anna Musso. “Claude Lefort avait enseigné à Caen”. L’Humanitié, 6 Octobre 2010: .
http://www.humanite.fr/05_10_2010-claude-lefort-ou-la-critique-du-totalitarisme-455077

Nicolas Truong et Nicolas Weill. “Claude Lefort”. Le Monde, 7 octobre 2010: 25.
http://xa.yimg.com/kq/groups/9509988/1633188274/name/Claude+Lefort+Journal+Electronique.pdf

Myriam Revault D’allones. “Claude Lefort, la démocratie contre l’identité”. Libération, 7 octobre 2010: 16.
http://www.liberation.fr/politiques/01012294795-claude-lefort-la-democratie-contre-l-identite

Pierre Pachet. “‘La force, la confiance en soi, l’audace’”. Le Monde, 7 octobre 2010: 25.
http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/11/claude-lefort-cet-esprit-refractaire_1420713_3232.html

“Claude Lefort, cet esprit réfractaire” (nouvelle version; 11 octobre 2010).

Jean Birnbaum. “Claude Lefort, la liberté en deuil”. Le Monde Magazine, 9 octobre 2010: 74.

“Claude Lefort : ni socialisme, ni barbarie”. Le Monde, 9 octobre 2010: 18.
http://www.lemonde.fr/idees/ensemble/2010/10/08/claude-lefort-ni-socialisme-ni-barbarie_1422509_3232.html

Philippe Raynaud. “De la démocratie aux droits de l’homme, en passant par le totalitarisme”. Le Monde, 9 octobre 2010:
http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/de-la-democratie-aux-droits-de-l-homme-en-passant-par-le-totalitarisme_1422304_3232.html
http://mediascitoyens-diois.blogspot.com/2010/10/deces-d-un-penseur-du-totalitarisme.html

Alain Touraine. “Une pensée juste au trébuchet de l’Histoire”. Le Monde, 9 octobre 2010:
http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/une-pensee-juste-au-trebuchet-de-l-histoire_1422305_3232.html

Michaël Foessel. “Pour une autre expérience de la politique”. Le Monde, 9 octobre 2010: 19.
http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/pour-une-autre-experience-de-la-politique_1422307_3232.html

Isabelle Garo. “Apports et limites d’un penseur majeur. Les contradictions de l’antitotalitarisme”. Le Monde, 9 octobre 2010:
http://www.lemonde.fr/idees/article/2010/10/08/apports-et-limites-d-un-penseur-majeur_1422306_3232.html http://www.liberation.fr/livres/01012294322-claude-lefort-ou-l-enigme-du-politique

Régis Soubrouillard. “Socialisme ou barbarie? On a les deux!”. Marianne, 11 octobre 2010:
http://www.marianne2.fr/Socialisme-ou-barbarie-On-a-les-deux-!_a198465.html

WEBO:

http://bataillesocialiste.wordpress.com/2010/10/05/deces-de-claude-lefort
“Décès de Claude Lefort”.

http://blog.passion-histoire.net/?p=7439
“Claude Lefort est décédé”.

http://disciplineindisorder.blogspot.com/2010/10/lefort-robrieux-semprun.html
Pierre Evil. “Lefort, Robrieux, Semprun – Trois morts” (Wednesday, 13 October 2010).

http://gauchet.blogspot.com/2006/06/biographie-de-claude-lefort.html
“Biographie de Claude Lefort”.

http://www.journaldumauss.net/spip.php?article716
Alain Caillé. “Claude Lefort, les sciences sociales et la philosophie politique”. Revue du MAUSS permanente, 11 octobre 2010.

http://www.lavie.fr/sso/blogs/post.php?id_blog=520&id_post=415
Guy Legrand. “Jean-Claude Guillebaud” (le 14/08/2010 à 14:23).

http://mondeenquestion.wordpress.com/2010/10/07/hommage-a-claude-lefort
Serge Lefort. “Hommage à Claude Lefort” (04/10/2010).

http://www.slate.fr/story/28251/claude-lefort-la-passion-de-la-democratie
Robert Landy. “Claude Lefort, la passion de la démocratie”. Slate, mercredi 6 octobre 2010

Die Leerstelle, die bleibt – zum Tod Claude Leforts

Reinhard Heil @ October 6, 2010

On Jacques Rancière

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Luka Arsenjuk – On Jacques Rancière

“Jacques Rancière opposes a type of politics that makes decisions on the people, for the people, instead of the people; a politics that holds that in the political order, all sections of the community have been assigned their proper place. “Politics [...] is that activity which turns on equality as its principle”, and begins when inequality is challenged. But if the political subject is a subject of a wrong, and politics exists only through the subjectivization of that wrong, how can we avoid a victimological identification of the political subject?” [read original article]

Reinhard Heil @ August 30, 2010

Entsorgung der Demokratie – Interview mit Jacques Rancière

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Christian Höller, Jacques Rancière: Entsorgung der Demokratie – Interview mit Jacques Rancière

„Während sich das westliche demokratische System dem Rest der Welt gegenüber immer noch als modellhafte Vorgabe begreift, hat es intern mit allen möglichen Herausforderungen zu kämpfen. Einige dieser Infragestellungen rühren von Überlegungen zu (Staats-)Bürgerschaft beziehungsweise den damit verbundenen Exklusivrechten her, andere von generellen Zweifeln am System der repräsentativen Demokratie. Ein noch fundamentalerer Angriff kommt hingegen seit geraumer Zeit aus dem Lager einer Machtelite, die sich selbst zum Bewahrer “echter” demokratischer Werte ernannt hat. Jacques Rancière bringt, indem er sich dieser Position kritisch entgegenstellt, zur Sprache, worin ein aktuelles Verständnis “des Politischen” bestehen könnte. Im Zuge dessen versucht er, das demokratische Prinzip möglichst umfassend zu definieren – eine Verteidigung, deren Stoßrichtung auch für kritische Kunst und neue Modelle politischer Bildung von Relevanz ist.“ [zum Originalartikel]

Reinhard Heil @ August 30, 2010

The defender of contingency – An interview with Ernesto Laclau

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The defender of contingency – An interview with Ernesto Laclau (via eurozine)

“Ernesto Laclau talks to the Greek journal Intellectum about the uses of populism, why radical democracy has nothing to do with liberalism, and how lack of political competition benefits the far-Right.” [read original article]

Reinhard Heil @ August 30, 2010

Unbedingte Demokratie. Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens

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hg. v. Reinhard Heil, Andreas Hetzel und Dirk Hommrich, Nomos-Verlag (Baden-Baden, voraussichtlich 1. Quartal 2011)

Innerhalb der politischen Theorie der Gegenwart zeichnet sich eine Wende ab. Während der Schwerpunkt politischer Theoriebildung lange Zeit auf dem Versuch einer Begründung demokratischer Verfahren in universalen Vernunft- und Rechtsprinzipien und deren normativen Aspekten lag, richtet sich der Fokus heute zunehmend auf die Selbstinstituierung einer Gesellschaft, die auf keine externen Gründe zurückgeführt werden kann. Das Politische gilt dabei als autonome, sich nicht auf bestimmte Institutionen beschränkende Auseinandersetzung um die jeweilige Gestalt einer Gesellschaft, die nicht mehr von einem Punkt aus überblickt und gesteuert zu werden vermag. Diese demokratische Auseinandersetzung, die von einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure getragen wird, sollte aus der Sicht radikaldemokratischer AutorInnen wie Claude Lefort, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe, Etienne Balibar oder Jacques Rancière rückhaltlos bejaht und ausgeweitet werden.

Demokratie wird vor diesem Hintergrund als unendliche Aufgabe begriffen, die auf praktischer Ebene als Forderung nach einer Demokratisierung von Bürokratie, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, nach einer Erweiterung von Partizipationschancen sowie nach einer Politik größtmöglicher Inklusivität relevant wird. Im Mittelpunkt der diesbezüglichen Überlegungen steht der Gedanke, dass Demokratien konflikthaft verfasst sind: Aus der Einsicht, dass demokratische Auseinandersetzungen über die angemessene Einrichtung des Gemeinwesens sich nicht in transzendentalen Rechts- oder Vernunftprinzipien verankern lassen, ergibt sich der Anspruch, dass der Ort der Macht „leer“, im wörtlichen Sinne u-topisch bleiben muss, dass Demokratie stets „im Kommen bleibt“, dass sich die Gesellschaft also niemals eine endgültige, durch einen Rekurs auf universelle Prinzipien verbindlich abgesicherte Gestalt geben kann und sollte. Es ist aus dieser Perspektive gerade eine Leerstelle im Zentrum der Gesellschaft, die diese zusammenhält. Der Sammelband Unbedingte Demokratie. Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens, macht es sich zur Aufgabe, die Klassiker der neuzeitlichen politischen Theorie von Machiavelli über Hobbes, Rousseau, Montesquieu, Tocqueville, Kant und Hegel im Lichte radikaldemokratischer Positionen neu zu lesen.

Auch die Politische Ideengeschichte stand lange Zeit unter der Vorherrschaft neukantianischer, am Paradigma der Begründung orientierter Ansätze. Die Klassiker wurden vor allem daraufhin befragt, wie sie das Politische in einem ihm selbst vorausgehenden Vernunft-, Werte- und Wunschhorizont verankern, wie sie insbesondere die Souveränität des Staates legitimieren. Die Beiträge des Bandes stellen demgegenüber die Frage, inwiefern die klassisch-neuzeitlichen Theorien des Politischen bereits Elemente radikaldemokratischen Denkens vorwegnehmen. Umgekehrt soll aber aus der Perspektive der Klassiker auch der Anspruch radikaldemokratischer Ansätze, das politische Denken neu zu erfinden, kritisch befragt werden. Das radikaldemokratische Denken des Politischen eröffnet einen Horizont, der es nicht nur erlaubt, sondern es geradezu nötig macht, jene zentralen Figuren der politischen Ideengeschichte der Neuzeit erneut zu lesen, die uns heute so vertraut sind und kaum mehr erläuterungsbedürftig erscheinen. Konzepte wie volontée générale, sensus communis, Gesellschaftsvertrag, Konflikt, Staat, Demokratie, Revolution, Geschichtszeichen, Gewaltenteilung sollen im Sinne einer „rettenden Kritik“ (Walter Benjamin) neu angeeignet und ebenso gegen die transzendentale Industrie, die die gegenwärtige politische Philosophie beherrscht, verteidigt werden, wie gegen die Legitimations- und Selbstimmunisierungsrhetoriken eines Kapitalparlamentarismus, in dessen Rahmen Demokratie immer mehr zu einer medialen Inszenierung verkommt. Die Klassiker der politischen Theorie sollen daraufhin untersucht werden, ob sie die entscheidenden Elemente radikaldemokratischen Denkens bzw. eines Denkens der politischen Differenz bereits in statu nascendi enthalten, wie es Claude Lefort exemplarisch anhand von Machiavellis politischem Denken gezeigt hat. Die von Machiavelli eröffnete Differenz zwischen dem Politischen und der Politik leitet ein Denken des Politischen ein, das sich nicht länger den externen Vorgaben einer theoretischen Vernunft fügt.

Weiter …

Reinhard Heil @ August 16, 2010

Kritik als gegenhegemoniale Intervention / Critique as Counter-Hegemonic Intervention

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Chantal Mouffe: Kritik als gegenhegemoniale Intervention (transform 2006)

„[…] Mein Ziel hier wird sehr spezifisch sein: Ich werde mich auf das Feld der Gesellschaftskritik und, genauer noch, auf die Beziehung zwischen Gesellschaftskritik und radikaler Politik beschränken. Ich beabsichtige, eine der derzeit modischsten Ansichten von heutiger Gesellschaftskritik, die radikale Politik auf die Begriffe von Desertion und Exodus bringt, genauer zu untersuchen und sie dem hegemonietheoretischen Ansatz gegenüberzustellen, den ich in meiner Arbeit verfochten habe. Mein Ziel besteht darin, die Hauptunterschiede zwischen diesen Ansätzen, die man grob als „Kritik als Rückzug aus …“ und „Kritik als Eingriff in …“ unterscheiden könnte, in den Vordergrund zu rücken und zu zeigen, wie diese Ansätze aus konfligierenden theoretischen Rahmenbestimmungen und Verständnisweisen des Politischen herrühren. Ich werde argumentieren, dass das Problem mit der Form radikaler Politik, wie sie von postoperaistischen Denkern wie Antonio Negri und Paolo Virno vorgeschlagen wird, letztlich auf ihrem mangelhaften Verständnis des Politischen beruht, das die unauslöschliche Dimension des Antagonismus nicht berücksichtigt. […]“ [zum Artikel in transform 2006]

Critique as Counter-Hegemonic Intervention

„[…] My objective here will be very specific. I will limit myself to the field of social criticism and more precisely still to the relation between social criticism and radical politics. I intend to scrutinize one of the currently most fashionable views of social criticism today, which visualizes radical politics in terms of desertion and exodus and to contrast it with the hegemonic approach that I have been advocating in my work. My aim is to bring to the fore the main differences between those approaches, which one could roughly distinguish as ‘critique as withdrawal from’ and ‘critique as engagement with’ and to show how they stem from conflicting theoretical frameworks and understandings of the political. I will argue that ultimately the problem with the form of radical politics advocated by Post-Operaist thinkers like Negri and Virno is that they have a flawed understanding of the political because they do not acknowledge the ineradicable dimension of antagonism. […]” [read the original article on transform]

Reinhard Heil @ July 5, 2010

Wittgenstein, Political Theory and Democracy

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Chantal Mouffe: Wittgenstein, Political Theory and Democracy

“The goal of this article is to show how a Wittgensteinian perspective could provide a new way of thinking about democracy that departs fundamentally from the dominant rationalist approach which characterizes most of liberal-democratic theory. A democratic thinking that would incorporate Wittgenstein’s insights, especially his insistence on the need to respect differences, would be more receptive to the multiplicity of voices that a pluralist society encompasses. Taking off from reflections of Wittgenstein’s later work, a series of central issues in contemporary political theory is discussed in order to sketch out this alternative way of democratic thinking.” [zum Artikel: polylog: Forum for Intercultural Philosophy 2 (2000)]

Reinhard Heil @ June 28, 2010

Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe

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“[…]The interview with Chantal Mouffe took place on May 15, 2006, in London. Within the three-hour conversation, most of her key works were discussed, as these publications provided us with a chronological structure for the interview. It was a pleasant and stimulating conversation where a philosopher was invited to leave the  safe-haven of political  philosophy, and turn her attention to the role of the media and journalism in society and politics. It did not result in an optimistic conversation, though, as the interview became very quickly focussed on the threats and problems that the western democratic institutions (including the media) are facing in the present-day conjuncture. […]” [zum Interview – PDF-Datei]

Carpentier, Nico and Cammaerts, Bart (2006) Hegemony, democracy, agonism and journalism: an interview with Chantal Mouffe. Journalism studies, 7 (6). pp. 964-975.

Reinhard Heil @ June 28, 2010

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